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| Hersteller: Nippon Kogaku K.K. |
| Herstellungsjahr: 1959 - 1972 |
| Kameratyp: einäugige Spiegelreflex-Systemkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Titanium-Schlitzverschluss |
| Objektiv: grosse Auswahl an Wechselobjektiven |
| Die Firma Nikon wird 1917 unter dem Namen Nippon Kogako K.K. gegründet.
Sie entwickelt optisches Glas und baut optische Geräte, bis sie
dann im März 1948 die erste Messsucherkamera Nikon I auf den Markt
bringt.
Im Koreakrieg wecken die Messsucherkameras von Nikon wegen ihrer Qualität und Robustheit Begeisterung bei den amerikanischen Bildreportern. 1959 gelingt der ganz grosse Wurf mit der Spiegelreflexkamera Nikon F. Auch diese Kamera hat noch das von Zeiss Ikon inspirierte, kantige Design und die abziehbare Rückwand. Von der ersten Stunde an ist die Nikon F eine ungeheuer zuverlässige und robuste Fotografiermaschine. Sie ist mit einem genialen, zukunftsweisenden Bajonett ausgerüstet, welches heute noch bei den modernsten Nikon-Kameras Verwendung findet. Deshalb lassen sich auch die neuesten Nikon Objektive an eine vier Jahrzehnte alte Nikon F ansetzen. An Stelle der Kamerarückwand kann ein zuverlässiger Motor F-36 angesetzt werden, und in den Sucherschacht lassen sich die im Prismensucher integrierten und mit Verschlusszeit und Blende gekuppelten Photomic-Belichtungsmesser stecken. Die abgebildete Nikon F trägt eine Gehäuse-Nr. die mit 72 beginnt. Somit gehört sie zur nahezu letzten Kamera-Serie, die bis 1972 gefertigt wurde. Auch der Photomic FTN mit mittenbetonter Messung, Batteritest und halbautomatischer Lichtstärkeeingabe gehört zur "jüngsten" Generation der Prismensucher. Nikon Brochüren aus den sechziger Jahren |
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| Hersteller: Nikon Corporation |
| Herstellungsjahr: 1980 - 2000 |
| Kameratyp: einäugige Spiegelreflex-Systemkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Titanium-Schlitzverschluss |
| Objektiv: Micro-Nikkor 55mm 1:2,8 |
| Die Nikon F3 löste im Jahre 1980 die Nikon F2 als Spitzenmodell
der Profi-Klasse ab. Sie erwarb sich eine derartige Popularität, dass sie über zwei Jahrzehnte weiterproduziert wurde, auch als 1988 die Nikon F4 und 1996 die Nikon F5 ins Rennen kamen. Die unmittelbaren Vorzüge der Nikon F3 gegenüber ihren Vorgängerinnen sind eine mittenbetonte Belichtungsautomatik (80 : 20) über eine Messzelle im Boden der Kamera, eine LCD-Anzeige im Sucher, eine TTL-Synchronisation und die Möglichkeit der Bestückung mit dem effektiven MD-4 Motor, der auch die Belichtungsautomatik der Kamera mit Strom versorgt. Sollten die Batterien mal leer sein, dann lässt sich die Kamera immer noch bei 1/80 Sekunde Verschlusszeit über einen mechanischen Hebel auslösen. Wie bei der Nikon F und der F2, und bei den folgenden Modellen Nikon F4 und Nikon F5 auch, bildet der Sucher der Nikon F3 volle 100% des Bildes ab. Auf der abgebildeten Nikon F3 sitzt ein HP-Sucher DE-3 (high-eyepoint), der für Brillenträger besonders gut geeignet ist. Das Micro-Nikkor 55mm hat einen Einstellbereich von 25 cm bis Unendlich und ist speziell gegen Verzeichnungen bei Nahaufnahmen korrigiert.
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| Links zur Nikon Geschichte: Christoph Ozdoba: Das Nikon Spiegelreflex-System The History of Nikon Cameras |
| Literatur zur Nikon Geschichte: "Nikon Faszination" von Peter Braczko "Nikon Kompendium" von Rudolf Hillebrand und Hans-Joachim Hauschild "Nikon Rangefinder Cameras" von Robert Rotolini Diese und andere Fotobücher sind zu beziehen bei: |