|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1953 - 1954 |
| Kameratyp: Kleinbild-Messucherkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Metallamellen-Schlitzverschluss |
| Objektiv: Carl Zeiss Jena "Sonnar" 1:1,5 f=5cm (vor 1945 hergestellt) |
| Im Gegensatz zur VEB Zeiss Ikon
in Dresden, die nach Kriegsende mit der Contax S eine
zukunftsweisende Spiegelreflexkamera herausbrachte, hielt sich die
Zeiss Ikon AG. in Stuttgart mit ihrer Spitzenkamera vorerst an das
Contax-Konzept. In Stuttgart wurde eine völlig neue Contax IIa und IIIa (mit eingebautem Belichtungsmesser) entwickelt, die sich im Design zwar an ihre Vorgängerin anlehnte, aber kleiner und handlicher war, eine kürzere Verschlussablaufzeit aufwies, und vor allem eine vom Aufzugsrad unabhängige Verschlusszeiten-Einstellung bot. Die Kamera besitzt einen präzisen Schwenkkeil-Entfernungsmesser und das gleiche Bajonett wie die Vorkriegs-Contax, weshalb sich, mit einer Ausnahme, alle alten Objektive benutzen lassen. Kein Wunder, dass die Contax IIa den Kunden als "Die Ausgereifte" angeboten wurde. Bis Oktober 1953 wurden alle Contax IIa und IIIa mit mechanischer Synchronisation geliefert, wo ein Schlagstift einen externen Synchrokontakt aktivierte. Die abgebildete Contax IIIa gehört zur ersten Serie mit internationaler Synchronisation. Mit dem Sonnar 1:1,5 f=5cm kostete die Kamera im Jahre 1954 1035,00 DM. Das entsprach etwa dem doppelten Monatslohn eines Facharbeiters. Mein eigener Startlohn im Juli 1957 bei Zeiss Ikon in Stuttgart war 1,70 DM die Stunde.
|
| Technik:
Verschlusseinheit
|
|
|
| Link zu Zeiss-Opton Tessar |
|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1958 - 1959 |
| Kameratyp: Einäugige Spiegelreflexkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Deckel "Synchro Compur" |
| Objektiv: Carl Zeiss "Tessar" 1:2,8 f=45mm |
| Im Herbst 1953 wurde die Photowelt von
der
Zeiss Ikon AG. mit der Contaflex I überrascht. Es war die erste einäugige Spiegelreflexkamera der Welt mit Zentralverschluss. Die neuentwickelte Fresnel-Mattscheibe verlieh der Kamera ein für die damalige Zeit konkurrenzlos helles und klares Sucherbild. Ab Februar 1955 gab es dann die Kamera auch als Contaflex II mit einem eingebauten aber noch nicht gekuppelten Belichtungsmesser. Das abgebildete Modell hat einen Belichtungsmesser mit Nachführzeiger und die Seriennummer R 66067. Sie gehört somit zur letzten Serie der Contaflex II, die vom April 1958 bis zur Einstellung der Produktion im Jahre 1959 hergestellt wurde.
|
|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1956 - 1958 |
| Kameratyp: Einäugige Spiegelreflexkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Deckel "Synchro-Compur" |
| Objektiv: Carl Zeiss "Tessar" 1:2,8 f=50mm |
| Ständig verbesserte Versionen machten die Contaflex
über
knappe zwei Jahrzehnte hinweg zu einem erfolgreichen Verkaufsschlager. Die abgebildete Contaflex III gehört zu der 1956 erschienenen 2.Generation, bei der zur Scharfeinstellung der gesamte Objektivtubus mittels zweier Griffe axial verschoben wird. Durch Austausch der Frontlinse gegen Vorsatzobjektive besteht die Möglichkeit andere Brennweiten zu benutzen. Später kam auch noch ein aufflanschbares, monokolares Fernglas mit 400mm Brennweite hinzu. Mit eingebautem Belichtungsmesser wurde die Kamera unter dem Namen Contaflex IV verkauft.
|
| Contaflex alpha |
|
| Hersteller:
Zeiss
Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr:
1957 - 1960 |
| Kameratyp:
Einäugige
Spiegelreflexkamera |
| Format:
24 x 36 mm |
| Verschluss:
Gauthier
"Prontor Reflex" |
| Objektiv:
Pantar 1:2,8 f=45mm |
| Die Contaflex alpha war
für
den schmaleren Geldbeutel gedacht. 360 DM musste für die Kamera
auf
den Tisch geblättert werden, immerhin 138 DM weniger als für
die
Contaflex III, die stolze 498 DM kostete. Auch bei dem dreilinsigen Pantar liess sich die Frontlinse gegen ein Satzobjektiv austauschen. Es gab ein Pantar 4/30mm und ein Pantar 4/75mm. Der Verschluss hatte eine Lichtwertkupplung. Wenn die Kamera mit einem Belichtungsmesser ausgestattet war, wurde sie als Contaflex beta verkauft. |
|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG, Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1950 - 1955 |
| Kameratyp: Kleinbild-Faltkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Deckel "Synchro Compur" |
| Objektiv: Zeiss-Opton "Tessar" 1:2,8 f=45mm |
| Die kleine, handliche Contessa ist eine der schönsten
Kameras,
die die Zeiss Ikon AG jemals hergestellt hat. Sie ist mit einem
präzise
arbeitenden Drehkeil-Entfernungsmesser ausgestattet, und bei dem
abgebildeten
Exemplar zeigt sogar der Belichtungsmesser noch einigermassen richtig
an.
Filmtransportknopf und Bildzähler befinden sich am Boden der Kamera. Die Filmtransportsperre und der Auslöser funktionieren nur bei eingelegtem Film.
Es heisst, dass diese elegante Kamera die letzte Arbeit des legendären Konstrukteurs Hubert Nerwin ist, bevor er von der Zeiss Ikon weg und in die USA ging.
|
| Contina I |
![]() |
| Hersteller:
Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr:
1948 - 1954 |
| Kameratyp:
Kleinbild-Faltkamera |
| Format:
24 x 36 mm |
| Verschluss:
Deckel "Synchro Compur" |
| Objektiv:
Zeiss-Opton "Tessar 1:2,8 f=45mm |
Diese
kleine Kamera wurde zuerst unter dem Namen Ikonta vertrieben. Es
heisst, dass man die produzierten Kameras bis zur Währungsreform
im Juni 1948 zurückgehalten hat, um danach die Kassen der Zeiss
Ikon mit den neuen DM auffüllen zu können.![]() |
| Contina Ia |
![]() |
| Hersteller:
Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr:
1954 - 1957 |
| Kameratyp:
Kompakte Sucherkamera |
| Format:
24 x 36 mm |
| Verschluss:
Gauthier "Prontor-SVS" |
| Objektiv:
Novar-Anastigmat 1:3,5 f=45mm |
|
Der
Index- und Tiefenschärfenring ist bei der Contina Ia normalerweise
schwarz ausgeführt. Bei dem abgebildeten Modell ist die originale
Farbe irgendwann mal entfernt worden.
![]() |
|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG, Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1952 - 1955 |
| Kameratyp: Kleinbild-Faltkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Gauthier "Prontor SV" |
| Objektiv: Novar-Anastigmat 1:3,5 f=45mm |
| Sofort nach der deutschen Währungsreform 1949 erzielte
die Zeiss Ikon AG in Stuttgart grosse Verkaufserfolge mit der neuentwickelten Kleinbild-Faltkamera Ikonta. Als die Kamera dann noch einen Entfernungsmesser erhielt, wurde sie zur Mess-Ikonta 524/24, die im Ausland als Contina II verkauft wurde. Der Entfernungsmesser ist nicht mit dem Objektiv gekuppelt und nicht in den Sucher eingespiegelt. Die Formgebung der Contina II, der Filmtransport mit Auslösesperre und das Bildzählwerk entsprechen genau der eleganten und teureren Contessa, die von 1950 bis 1955 auf dem Markt war. Der Prontor SV-Verschluss weist Verschlusszeiten von 1 Sek. bis 1/300 Sek. und B auf. Er hat ein Selbstauslöserwerk, welches auch bei der M-Synchronisation zur Verzögerung der Verschlussauslösung benutzt wird. ein Blick in den Prontor SV
|
|
|
|
|
| Hersteller: Zeiss Ikon AG. Stuttgart |
| Herstellungsjahr: 1954 - 1958 |
| Kameratyp: Kompakte Sucherkamera |
| Format: 24 x 36 mm |
| Verschluss: Gauthier "Prontor SVS" |
| Objektiv: Novar-Anastigmat 1:3,5 f=45mm |
| Mit der Contina schuf die Zeiss Ikon AG. eine robuste und
zuverlässige Kleinbild-Kamera der mittleren Preisklasse. Continas gab es im Laufe der Jahre in vielen Variationen. Die abgebildete Contina IIa von der Mitte der fünfziger Jahre besitzt einen Schnellaufzug und einen eingebauten Belichtungsmesser. Auf einen Entfernungsmesser wurde zugunsten des Belichtungsmessers verzichtet, um den Preis der Kamera niedrig zu halten. Man war überzeugt, dass es leichter sei die Entfernung zu schätzen als die korrekte Belichtung
1956 erhielt die Contina IIa einen Einbereich-Belichtungsmesser mit Nachführzeiger, und der Prontor SVS Verschluss wurde mit einer Lichtwertkupplung ausgestattet. |